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Heute vor genau 20 Jahren ist Farokh Bulsara an der Immunschwäche-Krankheit AIDS im Alter von 45 Jahren in London gestorben. Mehr Hinweise muss man wohl kaum geben, schließlich war Farokh Bulsara der Sänger einer der berühmtesten Bands der Welt: Unter dem Namen Freddie Mercury rockten er und seine Band Queen ausverkaufte Stadien und begeisterten Millionen von Fans mit unsterblichen Rocksongs wie „I Want To Break Free“, Stadiums-Hymnen wie „We Are The Champions“, herzergreifenden Balladen wie „Love Of My Life“ und purem Genius wie in „Bohemian Rhapsody.

Und was ist 20 Jahre später vom Mythos Freddie Mercury noch übrig? Seine Band gibt es noch immer, inzwischen allerdings ergraut und ein wenig steifer in den Hüften als zu Zeiten Mercurys. Die Stimme Mercurys lebt im Äther, auf den Fernsehschirmen und in tausenden von youtube-Vidos fort und auch zwanzig Jahre nach seinem Tod singen Menschen voller Inbrust „Radio Ga-Ga“, „Crazy Little Thing Called Love“ und, klar, „We Will Rock You“.

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Vergesst Gold, vergesst Öl, die neue Währung heißt Daten. Ganze Konzerne widmen sich der Entwicklung immer kreativere Wege, um eifrigen Internet-Nutzern ihre Daten aus der Tasche zu leiern. Sei es mit „Gefällt mir“-Buttons oder kleinen Spielen und Apps bei Facebook – was vordergründig den Eindruck eines kostenlosen Services erweckt, ist tatsächlich ein profitables Geschäft. Das ist allmählich auch an die Öffentlichkeit durchgesickert und der anfängliche zarte Widerstand hat sich stellenweise zu offenem Protest ausgewachsen.

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Berlusconi hat endlich seinen Rücktritt verkündet.

Italien kann sich nun zum ersten Mal seit Jahren nicht mehr in Ausflüchte retten und die Schuld an der Misere auf Berlusconi abwälzen, denn der Cavaliere hat das Feld verlassen.

Jetzt ist die Zeit, in der Weichen für die Zukunft gestellt werden. Und einen neuen Berlusconi sollte man dabei ganz stark vermeiden.

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Frankfurt – Hauptstadt des Kapitals in Deutschland, hier ist die Börse, die Deutsche Bank, hier sitzen die Hedgefond-Manager, die Investmentbanker und die Vorstandsvorsitzenden in den Sesseln der obersten Etagen der Wolkenkratzer und kassieren im Jahr eine neunstellige Prämie. Und das prädestiniert Frankfurt besser als jede andere deutsche Stadt als Versammlungsort für eine Anti-Banken-Demonstration. Vereint durch den Schlachtruf „Occupy Frankfurt“ versammelten sich dieses Wochenende Tausende in der Stadt am Main um gegen das finanzielle Monopol der Finanzmärkte und deren wachsende Übermacht zu demonstrieren. Selbstverständlich kommt der Anstoß für dieses Protestbewegung aber nicht aus den deutschen Landen sondern natürlich (wie fast alles was in den Nuller-Jahren hip und angesagt ist) aus den USA. Amerika mag die höchste Arbeitslosenquote der industrialisierten Ländern haben, aber zumindest weiß man jenseits des Atlantiks wie man einen globale Protestmaschine in Gang setzt und medial vermarktet.

 

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Wenn Lummerland sich ein Schienennetz leisten kann, welches die gesamte Insel umspannt und zudem öffentlichen Nahverkehr kostenlos für jedermann anbietetm, dann ist das klasse. Ist auch ja ein Kinderbuch. Warum funktioniert das nicht in Deutschland? Und warum werden die Preise bei der Deutschen Bahn eigentlich konstant erhöht? Ist öffentlicher Nahverkehr der Weg aus Klimakatastrophe, Finanzkrise und Staus? Als Hilfestellung für infomia-Leser werden in der Kolumne „4 plus 1 Fragen“ alle diejenigen erdenklichen Fragen beantwortet, die sich keiner zu stellen traut.

F: Warum hat die Deutsche Bahn ihre Preise dieses Jahr erneut erhöht? Hängt das in irgendeiner Weise mit der Euro-Krise zusammen?

A: Erstaunlicherweise hat die Bahn im letzten Jahr ihren Gewinn steigern können – die Finanzkrise scheint das Unternehmen also nicht empfindlich getroffen zu haben. Die neuerliche Preiserhöhung wird mit steigenden Personal- und Stromkosten begründet.

F: Steigende Personalkosten? Spinnen die? Es wird doch die ganze Zeit Personal abgebaut – als ich letzte Woche Gregor besuchen fuhr gab es nicht einmal mehr einen von diesen Snackwagen. Du weißt schon, wo ein Snickers 5 Euro kostet.

A: Ein Snickers kostet in einem Zug der Deutschen Bahn fünf Euro? Diese Halsabschneider!

 

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